Schmuggelroute De Groote Heide: der Kommiese | Geschichten an der Grenze

Tauche auf dieser 44 km langen Radtour in die Schmuggelvergangenheit von De Groote Heide ein.

3 Stunde 40 Minuten (44.0 km)

Startpunkt: vanaf jouw locatie


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Auf dieser 44 km langen Radtour erkundest du das Naturschutzgebiet De Groote Heide. Die Route führt über die Grenze und lässt dich die Geschichte eines „Kommies“ (Zöllner) oder Schmugglers in den 1930er-Jahren erleben. Das ist die Schmuggler-Route. Die Schmuggler-Route findest du auf dieser Seite

Die Route beginnt am Abtei De Achelse Kluis und führt entlang mehrerer Schmugglerpfade, Zollämter, Grenzsteine und Grenzübergänge. Allesamt ikonische Elemente der Schmuggelgeschichte im Grenzgebiet zwischen Brabant und Belgien. Diese abwechslungsreiche Route bietet eine anspruchsvolle Verbindung von Stadt und Land, von den Niederlanden und Belgien. Du durchstreifst unberührte Natur und kommst an gemütlichen Dörfern vorbei, die für ihre Schmuggelvergangenheit bekannt sind. Erfahre auf dieser etwa 44 km langen Radroute mehr über das einstige Katz-und-Maus-Spiel im Grenzgebiet von De Groote Heide und begib dich auf die Spuren des Schmugglers.

Runter vom Rad, hinein ins Abenteuer ...
Lass dich bei verschi…

Auf dieser 44 km langen Radtour erkundest du das Naturschutzgebiet De Groote Heide. Die Route führt über die Grenze und lässt dich die Geschichte eines „Kommies“ (Zöllner) oder Schmugglers in den 1930er-Jahren erleben. Das ist die Schmuggler-Route. Die Schmuggler-Route findest du auf dieser Seite

Die Route beginnt am Abtei De Achelse Kluis und führt entlang mehrerer Schmugglerpfade, Zollämter, Grenzsteine und Grenzübergänge. Allesamt ikonische Elemente der Schmuggelgeschichte im Grenzgebiet zwischen Brabant und Belgien. Diese abwechslungsreiche Route bietet eine anspruchsvolle Verbindung von Stadt und Land, von den Niederlanden und Belgien. Du durchstreifst unberührte Natur und kommst an gemütlichen Dörfern vorbei, die für ihre Schmuggelvergangenheit bekannt sind. Erfahre auf dieser etwa 44 km langen Radroute mehr über das einstige Katz-und-Maus-Spiel im Grenzgebiet von De Groote Heide und begib dich auf die Spuren des Schmugglers.

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Lass dich bei verschiedenen Betrieben entlang der Route mit speziellen Produkten, Aktionen und Arrangements passend zum Thema überraschen. Für ein rundum gelungenes Radabenteuer!

Über diese Route
Diese Radroute wurde von VisitBrabant Routebureau erstellt. Die Route ist im Rahmen des Brabanter Fahrrad-Knotenpunktsystems ausgeschildert. Fahre von einem nummerierten Knotenpunkt zum nächsten, und orientiere dich dabei an den Pfeilen, die die Strecke zwischen verschiedenen Knotenpunkten anzeigen. Die Beschilderung der Route ist fehlerhaft? Melde dies über visitbrabant.com/meldestelle oder telefonisch unter 0800-4050050 (kostenlos).

Routenkarte
Sieh dir diese Routenseite auf deinem Smartphone an oder lade die GPX-Datei herunter. Du bevorzugst eine klassische Papierkarte? Zu dieser Themenroute gibt es auch eine Routenbroschüre. Lade sie hier herunter. Die Routenbroschüren sind u. a. auch im Fremdenverkehrsbüro (VVV) in Cranendonck und im Fremdenverkehrsbüro (VVV) in Hamont-Achel erhältlich.

Geschichten an der Grenze
„Geschichten an der Grenze“ präsentiert auf einzigartige Weise die Vielseitigkeit der Region Brabant. Brabant liegt nämlich sowohl an der Grenze zwischen den Niederlanden und Belgien als auch zwischen den Regionen Limburg, Zeeland, Südholland und Gelderland. Diese Grenzregion blickt auf eine turbulente Geschichte mit Schmuggel, geschlossenen Grenzen und grenzenlosen Kooperationen zurück. Nicht umsonst hat diese Grenze stets eine wichtige Rolle im Leben der Brabanter Bevölkerung gespielt. Speziell rund um dieses Thema entwickelte Erlebnisrouten stellen die Geschichte rund um die Brabanter Grenzregion und den grenzenlosen Charakter der Region dar. Enthülle alle Geheimnisse auf visitbrabant.com/geschichtenandergrenze.

Über De Groote Heide
De Groote Heide ist ein einzigartiges Naturgebiet in Cranendonck, Eindhoven, Heeze-Leende, Valkenswaard, Hamont-Achel und Neerpelt, das nicht nur regionale Grenzen, sondern auch Landesgrenzen überwindet. Ein unvergleichliches Gebiet für Natur, Tourismus und Erholung innerhalb von Brabant! Die 6 000 ha zusammenhängenden Naturgebiete mit tiefvioletter Heidelandschaft, frischgrünen Wäldern, Bächen, kleinen Flüssen und Mooren sowie zahlreichen außergewöhnlichen kulturhistorischen Stätten und Fernsichten bilden eine wirklich unverwechselbare Kulisse.

Das wirst du sehen

Startpunkt: De Achelse Kluis
De Kluis 1
3930 Hamont-Achel
Navigiere zum Startpunkt
A

Im Jahr 1686 gründete Petrus van Eijnatten aus Eindhoven hier eine Eremitengemeinschaft. Über ein Jahrhundert lang wurde das Kloster kontinuierlich erweitert, unter anderem um eine Kapelle.

Abtei De Achelse Kluis
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B

Hier wohnten die Zöllner der niederländischen Radfahrtruppen mit ihren Familien.

Zollhäuser De Acht Zaligheden
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C

Verweisen auf Maßnahmen des Zolls gegen motorisierte Schmuggler.

Friesische Reiter
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D

Dieses Gebäude wurde an der Kreuzung der beiden Straßen zu den Grenzübergängen mit Budel und Budel-Schoot errichtet.

Ehemalige Zollhäuser
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E

Im Jahr 1960 wurde an der Grenze zu den Niederlanden eine neue Zollstelle errichtet, die sowohl für Belgien als auch für die Niederlande zuständig war.

Ehemalige belgische Zollstelle
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F

Die heutige belgisch-niederländische Grenze wurde im Jahr 1843 detailliert kartiert und offiziell festgelegt.

Grenzübergang mit Bundesgrenzstein 172
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G
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H

Villa Cranendonck, „das weiße Schlösschen“, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Lange Zeit befand es sich in Privatbesitz, bis die Gemeinde im Jahr 1938 Eigentümerin des Landguts Cranendonck wurde.

Baronat Cranendonck
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J

Startpunkt und Schmuggellager, Damenweg 1, Soerendonk, gegenüber H. Hartplein.

Ehemaliger Dorfladen/Drogerie
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K

Wenn Kühe über die Grenze geschmuggelt wurden, schmierte man ihnen dicken Sirup um das Maul, damit sie nicht muhten.

De Strijper Aa
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L

Mittelpunkt der kleinsten Wohnsiedlung der Gemeinde Cranendonck, in der viele Einwohner in kleine und größere Schmuggelaktivitäten verwickelt waren.

Kunstwerk ehemalige Butterfabrik und St.-Cornelius-Kapelle
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M

Berühmter Grenzübergang für Schmuggler und heute Denkmal für den Ersten Weltkrieg.

Den Ezel: Bundesgrenzstein174
N

Über kleine Waldpfade und Sandwege überquerten hier zahlreiche „pungelaars“ (Schmuggler mit Jutesäcken voller Schmuggelware auf dem Rücken) die Grenze auf der Strecke Budel/Gastel in Richtung Achel und umgekehrt.

Den Doodendraad und Bundesgrenzstein 175
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O

Ein viereckiger Pfahl mit der Inschrift „Baronie van Hees en Leen“ auf der einen Seite und „Baronie van Cranendonck“ auf der anderen Seite, Bergbosweg, Budel.

De Dubbele Paal, Bundesgrenzstein 176 mit Baronat-Grenzstein
P

Mitten in dieser Heidelandschaft, abgelegen zwischen mehreren Mooren, sind noch Reste einer einstigen Schlupfkirche (1648 bis etwa 1672) vorzufinden.

Standort ehemalige Grenzkapelle
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Im Jahr 1686 gründete Petrus van Eijnatten aus Eindhoven hier eine Eremitengemeinschaft. Über ein Jahrhundert lang wurde das Kloster kontinuierlich erweitert, unter anderem um eine Kapelle.

Abtei De Achelse Kluis
Endpunkt: De Achelse Kluis
De Kluis 1
3930 Hamont-Achel
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Routenbeschreibung

Startpunkt: De Achelse Kluis
De Kluis 1
3930 Hamont-Achel
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  • Belgien – 1930er-Jahre. Cor Commies, ein mittelloser Mann aus Antwerpen, verlässt seine Behausung und überquert die Provinzgrenze nach Belgisch Limburg. Als „Kommiese“ (Grenzpolizist/Zöllner) verdient man dort ganz gut. Zollbeamte auf beiden Seiten der Grenze haben alle Hände voll zu tun mit der Jagd auf Schmuggler. Im Grenzgebiet zwischen den Niederlanden und Belgien sind die Schmuggler nämlich ausgesprochen einfallsreich, was die geheime Beförderung von Waren wie Butter, Zucker und Salz angeht.
  •  Wie gewöhnlich beginnt der Kommiese seinen Arbeitstag bei De Achelse Kluis (10), wo sein Kollege in einem verborgenen Unterschlupf (einer sogenannten „commiezenhut“) bereits auf ihn wartet. Beide besprechen nochmal voller Freude die Ladung nicht deklarierter Butter, die sie gestern Abend auf einem Bauernhof abfangen konnten. Das lief wie am Schnürchen!
  •  Nach der ersten Tasse Kaffee des Tages machen sie sich auf ihre Tour auf. Unterwegs kommen sie an der Baracke der Fahrradtruppen (Unterkunft der Kommiezen zu Rad) (11) vorbei, wo Cor ein paar Tage zuvor noch ein tolles Fahrrad gefunden hat. Auf einem Bauernhof ein wenig entfernt sehen die Zöllner ein paar Kinder, die draußen spielen. Sobald sie auf das Gelände fahren, rennen die Kinder blitzschnell ins Haus. Hinter der Tür ist lautes Gepolter zu hören, und der Bauer begrüßt sie mit einem breiten Grinsen.
  •  Es kommt häufiger vor, dass Menschen Kommiezen gegenüber übertrieben freundlich sind. So auch an diesem Tag, als ihnen in der Mittagspause in Achel-Statie ein junger Mann einen Likör anbietet. Die beiden durchschauen ihn schnell: Es ist der berüchtigte Johannes de Vlugge. Wenn einer der Kommiezen ihm verraten würde, wo sie in dieser Nacht Wache halten, bekäme dieser eine Flasche erlesenen und teuren Likör. Eine ganze Flasche?! Das sind drei Wochen Arbeit.
  • Pflichtbewusst wie Cor ist, lehnt er das Angebot leicht verdutzt ab. Und bevor er sich versieht, ist de Vlugge auch schon wieder verschwunden. Cor wird in nächster Zeit besonders aufmerksam sein müssen.
  •  Bevor sie Wache halten, holen sich die Kommiezen im Zollamt (14/15) ihre Lohntüte ab. Da er das Geld an seine bedürftige Familie in Antwerpen schickt, bleibt für Cor selbst kaum etwas übrig. Und dennoch schleicht er Nacht für Nacht guter Dinge in den Wald, denn jeder gefasste Schmuggler, bringt ihm eine Prämie ein.
  •  In der Dämmerung trifft er am Grenzstein (7/8) einen niederländischen Kollegen. Gerade als er Cor von seinem letzten Fang erzählt, sehen sie in der Ferne plötzlich mehrere Gestalten über einen Weg sausen. Leise und vorsichtig schleichen sie sich an. Ist das nicht de Vlugge? Cor beschließt, den ersten Schmuggler vorbeilaufen zu lassen und stürmt dann querfeldein zu de Vlugge, der sein Fahrrad mit zwei großen Seesäcken beladen hat. Cor hält de Vlugge fest, aber der junge Mann lässt alles fallen und rennt in den Wald. Mit einem Sack voller Schmuggelware, aber ohne Schmuggler, treffen die Zöllner wieder aufeinander. Der niederländische Kollege übernimmt die Schmuggelware und macht sich auf zu seinem Zollamt. Cor Commies wagt noch einen letzten Versuch und folgt den Spuren von de Vlugge in den Wald ...
  •  Als er wieder an der Kneipe vorbeikommt, bemerkt er, dass die Außenleuchte nicht brennt.
  • Ein Signal für Schmuggler, dass die Luft rein ist. Das denken sie zumindest. Kann Cor heute Nacht doch noch einen Erfolg verbuchen?
Endpunkt: De Achelse Kluis
De Kluis 1
3930 Hamont-Achel
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Merkmale der Route

Landschaft
Wald, Heide, Naturpark
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