Urnenfeld Slabroek

Vor Jahrhunderten lebten bereits Menschen in De Maashorst. Das belegen die zahlreichen Spuren, die Archäologen im vergangenen Jahrhundert entdeckt haben.

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Vor Jahrhunderten lebten bereits Menschen in De Maashorst. Das beweisen die vielen Spuren, die Archäologen im vergangenen Jahrhundert gefunden haben. Die ältesten und noch sichtbaren Überreste sind die Hügelgräber: Monumente für Verstorbene, die zentral unter dem Hügel bestattet wurden. Auf der Slabroekse Heide wurde mittlerweile die Zahl der gefundenen Hügelgräber auf hundert geschätzt.

Da die Menschen immer wieder an denselben Stellen Hügel errichteten, entstanden ab etwa 2000 v. Chr. vers…

Vor Jahrhunderten lebten bereits Menschen in De Maashorst. Das beweisen die vielen Spuren, die Archäologen im vergangenen Jahrhundert gefunden haben. Die ältesten und noch sichtbaren Überreste sind die Hügelgräber: Monumente für Verstorbene, die zentral unter dem Hügel bestattet wurden. Auf der Slabroekse Heide wurde mittlerweile die Zahl der gefundenen Hügelgräber auf hundert geschätzt.

Da die Menschen immer wieder an denselben Stellen Hügel errichteten, entstanden ab etwa 2000 v. Chr. verschiedene Hügelgräbergruppen. Auch auf der Slabroekse Heide lagen mehrere Hügelgräber. In der frühen Eisenzeit wurde um diese Hügel herum auch ein Urnenfeld angelegt. Während die Hügelgräber nur einem kleinen Teil der lokalen Bevölkerung vorbehalten waren, erhielt in einem Urnenfeld jedes Mitglied der Gemeinschaft einen Platz unter einem (kleinen) Hügel. Einige Jahrhunderte nachdem das Gräberfeld verlassen worden war, wurde es in der römischen Zeit wieder genutzt. Danach wurde der Ort endgültig aufgegeben – bis er 1923 entdeckt und ausgegraben wurde.

„Die Herrscherin von De Maashorst“
Bronzene Fuß- und Armreifen, Nadeln, Haarringe, Toilettengegenstände und Teile eines Leichentuchs. Nur einige der Funde aus dem ungewöhnlich reichen Grab, das Archäologen 2010 auf der Slabroekse Heide entdeckten.

Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, ist schwer zu bestimmen, aber die Art des Schmucks und der Nadeln deutet darauf hin, dass es sich um eine Frau von hohem Status handelt – eine prähistorische Herrscherin, die hier vor 2.600 Jahren in gestreckter Lage bestattet wurde. Das ist bemerkenswert, denn in jener Zeit wurden die meisten Menschen verbrannt.

Die außergewöhnlichen Grabbeigaben können im Rijksmuseum van Oudheden in Leiden besichtigt werden.

Dieser Text wurde mit Hilfe von KI übersetzt.

So erreichst du Urnenfeld Slabroek

Slabroekseweg
5388  Nistelrode
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