Klostergarten des Klosters St. Agatha
In der Nähe der Maas, inmitten von Feldern, liegt im äußersten Osten der Provinz Nordbrabant das Kloster St. Agatha. Die Kapelle erhebt sich aus der Landschaft, geschützt durch einen Deich.
Der Klostergarten von St. Agatha – mit einer Fläche von ca. 2,5 ha – empfängt jährlich Tausende von Spaziergängern und ist der bekannteste Teil des Klosterkomp…
Der Klostergarten von St. Agatha – mit einer Fläche von ca. 2,5 ha – empfängt jährlich Tausende von Spaziergängern und ist der bekannteste Teil des Klosterkomplexes. Der Garten wurde ab dem 18. Jahrhundert angelegt und weist als typischer Klostergarten sowohl eine Nutzfunktion als auch eine Erholungsfunktion sowie religiöse Merkmale auf. Der Garten ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang für Besucher frei zugänglich. Die Kreuzherren waren autark und lebten jahrhundertelang größtenteils von den Erträgen des Landes: einem Gemüsegarten, Obstbäumen, Fischteichen, Hühnerställen und Bienenstöcken. Der Garten wurde darüber hinaus in der Freizeit zum Spazierengehen und für sportliche Aktivitäten genutzt. Für manche Kreuzherren war die Gartenarbeit selbst das wichtigste Hobby. Die religiöse Funktion des Gartens zeigt sich unter anderem im „semper virens“, dem immergrünen Teil des Klostergartens, mit Spazierwegen für das tägliche Breviergebet der Patres. Die Verbindung zwischen Religion und Gärten ist alt: Das „irdische Paradies“ wird in der Bibel nicht als Burg oder Palast beschrieben, sondern als Garten: der Garten Eden.
Ganz hinten im Garten steht ein Kunstwerk von Maria Roosen. Ihr „Refugium“ für eine Person bietet dem Besucher die Möglichkeit zur Stille und Besinnung. Die traditionelle Marienkapelle ist die Inspiration für dieses Werk von Maria Roosen. Vor allem aber ist es eine Hommage der Künstlerin an die heilige Agatha von Sizilien (Catania, 225–251), eine von der katholischen Kirche heiliggesprochene Märtyrerin. Dieses Kunstwerk ist Teil des Kapellenbaan, eines besonderen Kunstrundgangs.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI übersetzt.