Mühle St. Antonius Abt
„Sint Antonius Abt“ ist der Name einer Windmühle, die seit 1865 in Borkel en Schaft zu sehen ist.
„Sint Antonius Abt“ ist der Name einer Windmühle, die seit 1865 in Borkel en Schaft zu sehen ist. Die Mühle ist nach dem Heiligen Antonius benannt, dem Schutzpatron der ehemaligen Kapelle in Borkel.
Geschichte
Diese steinerne Oberradmühle war eine Beltmühle, die als Getreidemühle genutzt wurde, doch Roggen und Buchweizen dürften die Hauptprodukte gewesen sein, die hier ursprünglich gemahlen wurden. Im Jahr 1908 wurde sie mit einem 8-PS-Benzinmotor ausgestattet. Dieser hatte jedoch eine zu geringe Leistung und wurde 1912 durch einen 18-PS-Gasmotor ersetzt. Zu dieser Zeit wurde auch ein Müllerhaus gebaut. Nun sprach man von einer Dampf- und Windgetreidemühle, obwohl von einer Dampfmaschine keine Rede war.
Im Jahr 1935 zerstörte ein Brand das Getriebe der Mühl…
„Sint Antonius Abt“ ist der Name einer Windmühle, die seit 1865 in Borkel en Schaft zu sehen ist. Die Mühle ist nach dem Heiligen Antonius benannt, dem Schutzpatron der ehemaligen Kapelle in Borkel.
Geschichte
Diese steinerne Oberradmühle war eine Beltmühle, die als Getreidemühle genutzt wurde, doch Roggen und Buchweizen dürften die Hauptprodukte gewesen sein, die hier ursprünglich gemahlen wurden. Im Jahr 1908 wurde sie mit einem 8-PS-Benzinmotor ausgestattet. Dieser hatte jedoch eine zu geringe Leistung und wurde 1912 durch einen 18-PS-Gasmotor ersetzt. Zu dieser Zeit wurde auch ein Müllerhaus gebaut. Nun sprach man von einer Dampf- und Windgetreidemühle, obwohl von einer Dampfmaschine keine Rede war.
Im Jahr 1935 zerstörte ein Brand das Getriebe der Mühle. Es erwies sich jedoch als wirtschaftlich sinnvoll, die Mühle wieder aufzubauen, wobei verbesserte Flügel nach dem System von Adriaan J. Dekker zum Einsatz kamen. Der Mühlenrumpf, der zuvor halb verputzt und halb aus unverputztem Mauerwerk bestand, wurde nach der Instandsetzung weiß gestrichen. Das gusseiserne Getriebe stammt wahrscheinlich von der im selben Jahr abgerissenen Windmühle an der Hoge Ham in Dongen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil der Mühle noch einige Zeit als Feldlazarett genutzt. Danach wurde die Mühle noch bis 1955 zum Mahlen genutzt. Im Jahr 1953 wurde ein Teil des Mühlenhügels abgetragen, um ein Lagerhaus zu errichten, das mit der Motormühle verbunden war.
1966 wurde die Mühle restauriert, wobei das Dekker-System wieder durch das altniederländische Flügelsystem mit Segeln ersetzt wurde. 1967 wurde die Mühle wiedereröffnet. Da zahlreiche gebrauchte Teile verwendet worden waren, wies die Mühle keine optimalen Mahlleistungen auf. 1976 endete der Mahlbetrieb und der Zustand der Mühle begann sich zu verschlechtern.
Heute
1987 wurde die Mühle an die Gemeinde Valkenswaard verkauft, die sie restaurieren ließ. 1990 war sie wieder mahlbereit und wurde wieder regelmäßig genutzt. 1999 ging die Mühle in den Besitz der Stiftung „Molen ‚Sint Antonius Abt‘“ über. Die Mühle kann auch besichtigt werden.
Neben der Mühle befindet sich ein Heimatgarten, der ebenfalls von der Stiftung verwaltet wird und traditionelle Kräuter und Gemüsesorten aus der Region Kempen beherbergt.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI übersetzt.