Unser Klosterpfad: Rundwanderung Boxmeer

Während einer Wanderung auf diesem 4,1 km langen Rundweg erkunden Sie Orte, die die Geschichte des Klosterlebens in Boxmeer erzählen, und das eindrucksvolle Deichvorland der Maas.

(55 Minuten) 4.1 km

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Während einer Wanderung auf diesem 4,1 km langen Rundweg erkunden Sie Orte, die die Geschichte des Klosterlebens in Boxmeer erzählen, und das eindrucksvolle Deichvorland der Maas. Die Wanderung führt außerdem durch den Ort, an dem Titus Brandsma sein Leben als Karmelit begann.

Unser Klosterpfad:
Das Klosterleben hat Brabant viel gebracht. Eine Wanderung ist die ideale Gelegenheit, die Geschichte des Brabanter Klosterlebens aus nächster Nähe kennenzulernen. Ons Kloosterpad (Unser Klosterpfad) führt Sie in fünfzehn Etappen an fünfzig historischen Klöstern und Abteien entlang. In der direkten Umgebung verschiedener Klöster wurden wundervolle Wanderungen zusammengestellt. Jede Rundwanderung ist in einer separaten Routenkarte beschrieben.

Knotenpunkte als Orientierungshilfe bei Ihrer Wanderung
Diese Wanderung wurde mithilfe des Wanderknotenpunkt-Netzwerks in Brabant zusammengestellt. Sie folgen der Route einfach vom einen zum anderen nummerierten Knotenpunkt. Zwischen den Knotenpunkten folgen Sie der Beschilderung des Knotenpunkt-Netzwerks. 

Das wirst du sehen

Startpunkt:

Karmelklooster
Steenbergstraat 39
5831 JA Boxmeer
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Es ist dem Grafen Albert van den Bergh und der Gräfin Madeleine de Cusance zu verdanken, dass hier ein Karmeliterkloster steht.

Karmelkloster
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Die Peterskirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet, nachdem die ursprüngliche Kirche im Jahr 1944 völlig zerstört worden war.

Peterskirche
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Schräg gegenüber der Basilika, in der Burgemeester Verkuijlstraat, befindet sich ein Denkmal für Titus Brandsma, einen der berühmtesten niederländischen Karmeliten.

Denkmal Titus Brandsma
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Huis De Weijer war bereits im 15. Jahrhundert der Wohnort des Pfarrers. Im Jahr 1850 bezog Frater Jan de Smit das Haus. Er baute es in das Jungenkonvikt St. Chrysostomus um, das zehn Jahre lang – bis zu seinem Tod – bestand.

Ehemaliges Kloster de Weijer und Weijerpark
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Diese Kirche wurde im Jahr 1822 erbaut und ist eine sogenannte „Waterstaatskirche“.

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Julie Postel war Lehrerin in dem normandischen Fischerdorf Barfleur. Sie unterrichtete Kinder aus armen Familien und kümmerte sich um Waisenkinder.

Kloster von Julie Postel
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Schlossmuseum Boxmeer
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Die Nepomuk-Kapelle stammt aus dem Jahr 1737 und sollte die Kapelle im Inneren des Schlosses ersetzen.

Nepomuk-Kapelle
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Ein Juvenat ist eine christliche Internatsschule für Jungen.

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Im Jahr 1666 kam Haus Elsendael in Boxmeer nach einem Erbe, in dem dieses zur Gründung eines Frauenklosters vermacht wurde, in den Besitz der Karmelitinnen.

Kloster Elsendael
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Es ist dem Grafen Albert van den Bergh und der Gräfin Madeleine de Cusance zu verdanken, dass hier ein Karmeliterkloster steht.

Karmelkloster

Endpunkt:

Karmelklooster
Steenbergstraat 39
5831 JA Boxmeer
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Routenbeschreibung

Startpunkt:

Karmelklooster
Steenbergstraat 39
5831 JA Boxmeer
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  • Karmelkloster
    Es ist dem Grafen Albert van den Bergh und der Gräfin Madeleine de Cusance zu verdanken, dass hier ein Karmeliterkloster steht. Nach dem Frieden von Münster (1648) war die freie Ausübung des katholischen Glaubens in der Republik verboten. In Boxmeer galten andere Gesetze, und deshalb kamen viele Katholiken dorthin. Der Graf und die Gräfin sahen eine gute Gelegenheit, ein Kloster zu gründen, in dem diese Katholiken seelsorgerisch betreut werden konnten. Das Besondere am Kloster in Boxmeer sind die Fenster mit ihren wundervollen Glasmalereien, die wahrscheinlich von Abraham van Diepenbeeck entworfen wurden. Auf einem der Fenster ist eine wunderliche Szene abgebildet. Man sagt, dass ein Priester um das Jahr 1400 am Glauben zweifelte, bis er während einer Messe sah, wie Wein sich in Blut veränderte.
  • Peterskirche
    Die Peterskirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet, nachdem die ursprüngliche Kirche im Jahr 1944 völlig zerstört worden war. In der Krypta sind noch die Fundamente früherer Kirchengebäude zu sehen: die ältesten Reste aus der Zeit vor 1300, eine gotische Backsteinkirche und ein neugotischer Anbau aus dem Jahr 1870.
  • Denkmal Titus Brandsma
    Schräg gegenüber der Basilika, in der Burgemeester Verkuijlstraat, befindet sich ein Denkmal für Titus Brandsma, einen der berühmtesten niederländischen Karmeliten. Dieser Hochschulprofessor und Publizist war Spezialist für mittelalterliche Mystik und selbst Mystiker. Sein Leben als Karmelit begann in Boxmeer. Als Priester mit großem Sozialbewusstsein setzte er sich für die katholische Emanzipation, Bildung und Journalismus ein, und er war ein entschiedener Gegner der aufkommenden nationalsozialistischen Bewegung. Nach Kriegsausbruch kämpfte er aktiv gegen die deutsche Besatzung. Im Jahr 1942 wurde er verhaftet, und er starb letztendlich im Konzentrationslager Dachau. Im Jahr 1985 wurde er seliggesprochen, und derzeit ist das Verfahren seiner Heiligsprechung im Gange. In Boxmeer wurde ein Platz nach Titus Brandsma benannt, und diesen ziert auch ein Denkmal von diesem mutigen Karmeliten.
  • Ehemaliges Kloster de Weijer und Weijerpark
    Huis De Weijer war bereits im 15. Jahrhundert der Wohnort des Pfarrers. Im Jahr 1850 bezog Frater Jan de Smit das Haus. Er baute es in das Jungenkonvikt St. Chrysostomus um, das zehn Jahre lang – bis zu seinem Tod – bestand. Ende des 19. Jahrhunderts kaufte der Kirchenvorstand De Weijer und stellte das Gebäude den Zusters van JMJ („Schwestern von Jesus Maria Joseph“) zur Verfügung. Diese erweiterten den Gebäudekomplex im Laufe der Jahre zu einer Kombination aus mehreren Mädchenschulen: einer Kinderbewahranstalt, einer Grundschule, einer Mittelschule und einer Land- und Hauswirtschaftsschule. Im Jahr 1974 wurde De Weijer an die Gemeinde Boxmeer verkauft. Nach einer umfassenden Renovierung dient De Weijer heute als soziokulturelles und pädagogisches Zentrum.
  • Protestantische Kirche
    Diese Kirche wurde im Jahr 1822 erbaut und ist eine sogenannte „Waterstaatskirche“.
  • Kloster von Julie Postel
    Julie Postel war Lehrerin in dem normandischen Fischerdorf Barfleur. Sie unterrichtete Kinder aus armen Familien und kümmerte sich um Waisenkinder. Im Jahr 1807 gründete sie in Cherbourg die Gemeinschaft der Armen Töchter von der Barmherzigkeit, die im Jahr 1859 als Orden anerkannt wurde. Der Pfarrer von Boxmeer bat die Armen Töchter von der Barmherzigkeit, Schwestern zur Pflege und Betreuung von Kranken und Sterbenden zu schicken. Im Jahr 1897 kauften sie das heruntergekommene Schloss Boxmeer, renovierten es und gestalteten es in ein Krankenhaus um. Durch regen Andrang wurde das Krankenhaus mehrmals ausgebaut. Im Jahr 1966 wurde das Krankenhaus verlegt, und auf dem Schlossgelände wurde ein Pflegeheim eingerichtet. Auch die Arbeit der Schwestern änderte sich, und sie verlegten ihren Schwerpunkt immer stärker auf die Missionsarbeit. Letztendlich wurde der Orden in den Niederlanden an dem Ort aufgelöst, an dem alles seinen Ausgang genommen hatte: im Schloss Boxmeer, in dem heute das Wohnpflegezentrum Sint Anna untergebracht ist. Neben den Schwestern des Ordens von Julie Postel leben hier auch Schwestern und Brüder aus anderen Kongregationen. Leider ist der Zutritt zum Schlossgelände verboten.
  • Nepomuk-Kapelle
    Die Nepomuk-Kapelle stammt aus dem Jahr 1737 und sollte die Kapelle im Inneren des Schlosses ersetzen. Die Karmeliten hielten hier ihre Messen ab, was ab 1795 jedoch untersagt wurde. Im Jahr 1973 wurde die Kapelle restauriert und unter staatlichen Denkmalschutz gestellt. Seit dem Jahr 1986 ist die Kapelle der Sitz der Historische Vereniging Nepomuk Boxmeer.
  • Juvenat
    Ein Juvenat ist eine christliche Internatsschule für Jungen. Dieses Juvenat zählte zwischen 16 und 20 Schüler, worunter Seminaristen (Priesterschüler), die nach Ansicht des Rektors nicht den Anforderungen einer priesterlichen Ausbildung entsprachen oder die aus anderen Gründen nicht Priester oder Pater werden wollten, sondern Bruder. Das Gebäude wurde in den 1950er-Jahren im Stil der Bosschen Schule errichtet.
  • Kloster Elsendael
    Im Jahr 1666 kam Haus Elsendael in Boxmeer nach einem Erbe, in dem dieses zur Gründung eines Frauenklosters vermacht wurde, in den Besitz der Karmelitinnen. Einige Jahre nach ihrer Ankunft im Jahr 1672 begannen sie mit dem Bau eines Klosters. Errichtet wurden Ostflügel, Südflügel und eine Kapelle, und im Jahr 1720 wurde die Kirche um einen Nord- und einen Westflügel erweitert. Das alte Haus wurde im Jahr 1732 abgerissen. Die Ordensschwestern lebten über drei Jahrhunderte in Elsendael, verließen das Kloster aber im Jahr 1975. Sie zogen zunächst in das ehemalige Noviziatsgebäude am Kerkpad und später in das Pflegeheim des klösterlichen Pflegeheims Sint Anna an der Veerstraat. Nach einer Restaurierung im Jahr 2001 hat Elsendael eine neue Funktion erhalten.

Endpunkt:

Karmelklooster
Steenbergstraat 39
5831 JA Boxmeer
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Merkmale der Route

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