Die 10 interessantesten kulturellen Trendorte Nordbrabants laut unseren Einheimischen

Orte, die mit ihrer besonderen Geschichte die Fantasie oder zum Nachdenken anregen – davon gibt es in Nordbrabant mehr als genug. Unsere Einheimischen weihen Sie in zehn ihrer Lieblingsorte in Sachen Kultur ein: Manche davon liegen versteckt, manche sind nicht zu übersehen. Darunter sind ein in eine Kreativschmiede umfunktioniertes, ehemaliges Fabrikgelände zu einem kulturellen Zentrum in einer Kakaofabrik. Eine imposante Kirche lädt heute als Theater zu einem Besuch ein und dort, wo einst Van Goghs Geburtshaus stand, kann man auf den Fußspuren des Künstlers wandeln. Noch mehr Infos? Unsere Locals beantworten gern alle Ihre Fragen.

1.    Theater Speelhuis: einst eine imposante Kirche, heute ein Theater

Wenn es nach dem Helmonder Rob geht, ist dies die wichtigste Sehenswürdigkeit seiner Heimatstadt: „Für mich gibt es keinen schöneren Ort in Helmond. Ein Besuch hier sollte unbedingt das Theater Speelhuis mit einschließen.“ Die ehemalige Kirche wurde aufwändig zum Stadttheater von Helmond umgebaut, wobei alte Gebäudeteile und neue Glaselemente eine harmonische, in den Abendstunden zauberhaft erleuchtete Einheit bilden. Sie wollen noch mehr von Helmond entdecken? Auf unserer Helmond-Seite finden Sie die trendigsten Adressen, Veranstaltungen und Geheimtipps der Einheimischen. 

2.    LocHal: „Dieser Ort atmet Geschichte“  

Einst haben hier Generationen von Tilburgern an Eisenbahnen gewerkelt, mittlerweile wurde die Halle in einen Ort der Begegnung mit Bibliothek und Musiksaal umgewandelt. „Wer die LocHal auf dem ehemaligen Eisenbahngelände Spoorzone, dem kreativen Herzen Tilburgs betritt, dem gehen die Augen über. Dieser Ort atmet Geschichte“, so der Tilburger Jeroen. Die LocHal wurde im Jahr 2019 sogar für den Architekturpreis „Gebäude des Jahres“ nominiert. Haben Sie Zeit für eine ausführlichere Stadterkundung? Auf unserer Tilburg-Seite finden Sie jede Menge Anregungen. 

3.    Eine Oase der Ruhe im Zentrum der belebten Innenstadt von Breda ...

Wer durch das Tor in der Catharinastraat den Beginenhof (Begijnhof) betritt, macht quasi eine Zeitreise ins Mittelalter. Wie damals werden die Häuser von alleinstehenden Frauen bewohnt, die auch viele andere überlieferte Traditionen weiterhin pflegen. „Eine Oase der Ruhe in der belebten Innenstadt von Breda. Hof, Kirche und Kräutergarten können kostenlos besichtigt werden. Auch das Museum mit seinen Miniaturen und Puppen lohnt einen Besuch“, so die Einheimische Tippgeberin Florence. Und wenn Sie schon einmal in Breda sind, empfiehlt sich ein Besuch der Altstadt mit kulturhistorischen Höhepunkten wie der Großen Kirche (Grote Kerk), dem Großen Markt (Grote Markt) und dem Straßenkunst-Museum Blind Walls Gallery. Auf unserer Breda-Seite finden Sie Tipps, was man in der Stadt außerdem noch sehen und unternehmen kann! 

4.      Das Werkwarenhuis in ’s-Hertogenbosch

Auf dem ehemaligen Produktionsstandort einer Mehl- und Tierfutterfabrik mit 100-jähriger Geschichte befindet sich heute das „Werkwarenhuis“, ein kultureller Nexus von außergewöhnlicher Vielfalt. Das Werkwarenhuis liegt im Herzen des stillgelegten Eisenbahngeländes Tramkade in ’s-Hertogenbosch. „Hier finden nicht nur Fotografen fantastische (urbane) Motive, auch wer gerne gut isst, ist hier richtig. Und nicht zu vergessen: beim Designshop Social Label lohnt sich immer ein Besuch“, so der Einheimische Arno. Wer also einen Wochenendtrip plant, findet in ’s-Hertogenbosch alles, was man sich nur wünschen kann: Belebte Straßen und Gassen, eine malerische, historische Altstadt, die imposante St.-Johannes-Kathedrale, das Museumsviertel (Museumkwartier) und natürlich die lokale, süße Delikatesse „Bossche Bollen“. Was sich sonst noch lohnt, findet man auf unserer ’s-Hertogenbosch-Seite.  

5.    Strijp-S: früher „verbotene Stadt“, heute Kreativschmiede

An dem Ort, der einst nur Philips-Mitarbeitern zugänglich war, findet man heute eine blühende Vielfalt von Kreativität und Lebensgenuss: Kunst, Design, Restaurants, städtische Grünanlagen und Veranstaltungen – all das bietet das Gelände von „Strijp-S“ in Eindhoven. Auch die Eindhovenerin Nicky hält sich hier gerne auf: „Trendige Läden, tolle Lokale mit Außengastronomie und vor allem: gut erreichbar. Wer sich in Eindhoven und Umgebung aufhält, sollte sich das nicht entgehen lassen – echt empfehlenswert!“ Weitere Anregungen, was sich in dieser lebensbejahenden Stadt noch tun und erleben lässt, findet man auf unserer Eindhoven-Seite.

6.    Der Stadtpalast „Markiezenhof“: „Es gehen einem die Augen über!“

Der Stadtpalast war in den Jahren 1485 bis 1727 herrschaftlicher Wohnsitz der adeligen Herren und Markgrafen von Bergen op Zoom. Im Jahre 1968 entschied die Stadtverwaltung, das Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, woraufhin es zu einem Museum umgewandelt wurde. Hierher kommt die Einheimische Marlies am liebsten: „Ein Aufenthalt in Bergen op Zoom sollte auf jeden Fall auch einen Besuch im ältesten Stadtpalast der Niederlande mit einschließen. Es gehen einem hier wirklich die Augen über!“ Wussten Sie übrigens, dass es in der Stadt Bergen op Zoom über 800 denkmalgeschützte Sehenswürdigkeiten gibt, von denen 200 den Status „staatliches Kulturdenkmal“ (rijksmonument) haben? Was die Stadt sonst noch alles zu bieten hat, findet sich auf unserer Bergen op Zoom-Seite

7.   Ein Museum am einstigen Standort des Geburtshauses Vincent van Goghs

Genau an der Stelle, an dem einst sein Geburtshaus stand, lädt heute das Van-Gogh-Haus zur Besichtigung ein. Für die Ortsansässige Ingrid ein nicht nur lehrreicher, sondern auch bereichernder Ausflug: „Man erfährt nicht nur jede Menge über die ersten Jahre seines Lebens, sondern kann auch Werke von Künstlern bewundern, die Van Gogh inspiriert hat.“ Das Van-Gogh-Haus ist einer der Orte in Nordbrabant, an denen man im wahrsten Sinne des Wortes auf den Fußspuren des Künstlers wandeln kann. Sie möchten auch einmal tief in die Welt von Vincent van Gogh eintauchen? Buchen Sie dann eine Übernachtung im Kosterhuisje in Nuenen, dieses Bed & Breakfast befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1763. 

8. Das „Gouverneurshuis“ in Heusden

„Es liegt ein wenig versteckt und ist nicht ganz leicht zu finden. Aber wenn man über die Schwelle tritt, fühlt man sich wie in einer anderen Welt“, so unser lokaler Tippgeber Hildo. Das Gouverneurshuis fungierte erst als Pfarrhaus der niederländisch-reformierten Kirchengemeinde und wurde in späterer Zeit die Amtswohnung des Gouverneurs der Festungsstadt Heusden. Heute ist es mit seiner Dauerausstellung und den wechselnden Sonderausstellungen die wichtigste Adresse für alle, die sich für die Geschichte von Heusden und Umgebung interessieren. Was Heusden sonst noch zu bieten hat? Besuchen Sie dafür unsere Heusden-Seite

9. Ein lebendiges Kulturzentrum: die „Cacaofabriek“

Die „Nederlandsche Cacaofabriek“ in Helmond produzierte von 1894 bis 1932 Kakaopulver und Schokoladenartikel. Seit dem Jahr 2014 befindet sich an diesem Standort ein Kulturzentrum. Neben Schokoladenprodukten (wie sollte es auch anders sein), bietet die Cacaofabriek in Helmond verschiedene Säle für Popmusikveranstaltungen und Filmvorführungen, darüber hinaus ein Restaurant und eine Außenterrasse mit toller Aussicht. Für die Helmonderin Vivianne eine empfehlenswerte Adresse: „Das Gebäude ist wirklich sehenswert mit einer besonderen, künstlerisch-kreativen Atmosphäre und zudem kann man hier auch richtig gut essen.“

10. Museum De Pont: eine ehemalige Wollspinnerei

„Schon allein für das fantastische Kunstobjekt am Eingang lohnt sich ein Besuch des Museums De Pont“, findet die Tilburgerin Florence. Auch im Innern des Museums kommen Kunstliebhaber voll auf ihre Kosten. Die stillgelegte Fabrik verfügt über einen weitläufigen, hellen Saal und kleine, separate Räume (wolhokken), die den Kunstwerken einen sehr außergewöhnlichen Rahmen geben. „Man findet hier sehr vielfältige moderne und zeitgenössische Kunst. Wer Tilburg besucht, dem kann ich das Museum nur empfehlen!”