Die kleine Kapelle von Esdonk

Bereits im 16. Jahrhundert wird die kleine Kapelle der Maria Magdalena erwähnt. Im Jahr 1695 wurde die Kapelle vom Verwalter des Deutschen Ordens (einem geistlichen Ritterorden) erworben, woraufhin die heutige Kapelle erbaut wurde.

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Bereits im 16. Jahrhundert wird die kleine Kapelle der Maria Magdalena erwähnt. Im Jahr 1695 wurde die Kapelle vom Verwalter des Deutschen Ordens (einem geistlichen Ritterorden) erworben, woraufhin die heutige Kapelle erbaut wurde. Die Kapelle ist Maria Magdalena geweiht, ist jedoch vor allem als „Nagelkapelle“ bekannt. Dies liegt daran, dass sich die Verehrung auf eine liegende Christusfigur aus dem 16. Jahrhundert konzentriert. Einer alten Tradition zufolge opfert man rostige Nägel vor der Statue. Diese Wallfahrt findet das ganze Jahr über statt, erreicht jedoch ihren Höhepunkt am Karfreitag, dem Tag der Kreuzigung Christi. Der Hin- und Rückweg muss schweigend zurückgelegt werden. Das Opfer soll gegen Geschwüre und andere Hautkrankheiten helfen.

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