Kloster der Missionare der Heiligen Familie
Im März 1895 reiste Pater Berthier von Frankreich zu Freunden nach Tilburg, um eine Unterkunft für seine Kongregation „die Patres der Heiligen Familie“ (im Volksmund: französische Patres) zu suchen.
Im März 1895 reiste Pater Berthier von Frankreich zu Freunden nach Tilburg, um eine Unterkunft für seine Kongregation „die Patres der Heiligen Familie“ (im Volksmund: französische Patres) zu suchen. Kaplan Sanders wies ihn auf leerstehende Militärgebäude in Grave hin. Dem Pater wurde eine verfallene Kaserne mit angeschlossenem Krankenhaus aus dem Jahr 1675 sowie das dahinterliegende Gelände, die Halbbastion Bekaf, zur Verfügung gestellt. Der Maurer Siebers baute die Kantine zu einer Kapelle um, beseitigte Feuchtigkeitsschäden und reparierte den Schornstein. Die Waffenkammern wurden zu Sprechzimmern. Die Patres verkauften das Kloster 1994 und zogen 1995 aus. Im Gebäude wurden Wohnungen eingerichtet. Der Rundgang führt hinter dem Kloster über die Halbbastion Bekaf. Diese diente als Klostergarten. Hier befindet sich noch der Friedhof der Patres.
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