Jan van Gorp Rad- und Wandertouren | Sagen & Legenden

Entdecken Sie Jan van Gorps „Das irdische Paradies“ in Hilvarenbeek.

2 Stunde 5 Minuten (15.5 km)

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Im 16. Jahrhundert wurde in Hilvarenbeek ein „Wunderkind“ geboren. Johannes Goropius Becanus, im Volksmund „Jan van Gorp“ genannt. Jan hatte eine enorme Sprachbegabung, eine phänomenale Intuition und ein umfangreiches Wissen über die Natur. Sein Wissen verband er mit einer hohen Empfindsamkeit und fand so – DAS PARADIES AUF ERDEN. Hier erfahren Sie mehr über Jan van Gorps Geschichte, lassen Sie sich auf eine Zeitreise mitnehmen.

Der Startpunkt der 10 km langen Radtour ist der große Dorfplatz De Vrijthof in Hilvarenbeek. Ein möglicher Rastpunkt unterwegs ist die Gasterij De Nieuwe Hoef, wo man sein Fahrrad abstellen und eine 5,5 km lange, idyllische Wanderung durchs Grüne machen kann.

Rast halten und entdecken

Eine tolle Radtour prägt sich umso mehr ins Gedächtnis, wenn man sich die lokalen Spezialitäten, Aktivitäten und Arrangements rechts und links der Strecke gönnt.

Informationen zu dieser Radtour
D…

Im 16. Jahrhundert wurde in Hilvarenbeek ein „Wunderkind“ geboren. Johannes Goropius Becanus, im Volksmund „Jan van Gorp“ genannt. Jan hatte eine enorme Sprachbegabung, eine phänomenale Intuition und ein umfangreiches Wissen über die Natur. Sein Wissen verband er mit einer hohen Empfindsamkeit und fand so – DAS PARADIES AUF ERDEN. Hier erfahren Sie mehr über Jan van Gorps Geschichte, lassen Sie sich auf eine Zeitreise mitnehmen.

Der Startpunkt der 10 km langen Radtour ist der große Dorfplatz De Vrijthof in Hilvarenbeek. Ein möglicher Rastpunkt unterwegs ist die Gasterij De Nieuwe Hoef, wo man sein Fahrrad abstellen und eine 5,5 km lange, idyllische Wanderung durchs Grüne machen kann.

Rast halten und entdecken

Eine tolle Radtour prägt sich umso mehr ins Gedächtnis, wenn man sich die lokalen Spezialitäten, Aktivitäten und Arrangements rechts und links der Strecke gönnt.

Informationen zu dieser Radtour
Die Radtour und Wandertour hat eine Länge von 15,5 Kilometern und orientiert sich am offiziellen Knotenpunktsystem des nationalen Radwegenetzes. So folgt man dem Streckenverlauf von Knotenpunkt zu Knotenpunkt. Zwischen den einzelnen Knotenpunkten weisen Pfeile in die jeweilige Richtung. 

Meldestelle Radtour
Sind Ihnen Unstimmigkeiten in der Beschilderung Ihrer Radtour aufgefallen? Dann bitten wir Sie, diese bei der Meldestelle Knotenpunkt-Radtouren Nordbrabant zu melden. Oder nutzen Sie die kostenlose Telefonhotline: + 31 800-4050050.

Erleben Sie spannende regionale Geschichten in Brabant
In Nordbrabant sind alte Sagen und Legenden auch heute noch lebendig. Malerische Rad- und Wandertouren führen zu den wichtigsten Orten, an denen diese Geschichten zum Leben erwachen. Brechen Sie auf zu einer Entdeckungstour und erleben Sie hautnah die Geschichte des Jan van Gorp und seines „irdischen Paradieses“. 

Ergänzende Informationen zur Route

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Das wirst du sehen

Startpunkt:

De Vrijthof
Hilvarenbeek
Navigiere zum Startpunkt
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A

Die Kirche des Heiligen Petrus stammt aus dem Jahr 990! Damals errichtete man hier aus Tuffstein ein kleines Kirchlein. Die heutige (gotische) Kirche und der Turm stammen aus ca. 1300.

St.-Petrus-Kirche
B

Die jahrhundertealte Gebodenlinde auf dem Dorfplatz De Vrijthof hat schon viel gesehen: Von Übeltätern, über die unter ihren Zweigen Recht gesprochen wurde, bis zu Kirmesgängern, die in Prunkwagen vorbeischaukelten.

Gerichtslinde
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C

Dieses Jagdhaus trägt den Beinamen Schlösschen Van Gorp. Gebaut wurde es um das Jahr 1870. Im Vorgarten steht eine schöne Statue der Jagdgöttin Diana. 

Schlösschen Van Gorp
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D

Im malerischen Landschaftsschutzgebiet Landgoed Gorp en Roovert gibt es die sogenannte „Paradiesbrücke“: einer der vielen Verweise auf Jan van Gorp.

Paradiesbrücke
E
De Nieuwe Hoef
F

Im Gasthof De Nieuwe Hoef hängt eine Reproduktion des Gemäldes „Das irdische Paradies“. Das Original hängt im Beekse Turm.

Gemälde „Das irdische Paradies“  (Reproduktion)
H

Ein kleiner Fluss fließt aus Belgien in das Anwesen Gorp und Roovert und schlängelt sich noch völlig natürlich durch den Wald.

Roovertse Leij
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08
I

Am Roovertse Dijk findet man einem Kinderwald der besonderen Art: Hier dürfen Kinder alles tun, was man im Wald so machen kann, Hütten bauen, auf Bäume klettern und nach Herzenslust toben.

Spielwald Roovertse Bergen mit Riesenbank
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J

Die Kirche des Heiligen Petrus stammt aus dem Jahr 990! Damals errichtete man hier aus Tuffstein ein kleines Kirchlein. Die heutige (gotische) Kirche und der Turm stammen aus ca. 1300.

St.-Petrus-Kirche

Endpunkt:

De Vrijthof
Hilvarenbeek
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Routenbeschreibung

Startpunkt:

De Vrijthof
Hilvarenbeek
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  • Es war einmal im Jahre 1535, als Jan 14 Jahre alt war und auf die Lateinschule von Hilvarenbeek ging. An jenem Tag lernte er, was der Ausspruch „Paradies auf Erden“ bedeutete: ein paradiesischer Ort, sozusagen der Himmel auf Erden. Auf dem 
    Heimweg dachte er bei sich: „Wenn ein solches Paradies auf Erden existiert, will ich es entdecken.“ Kurz darauf sah Jan eine Lerche, Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Er beschloss dem Vogel zu folgen in der Hoffnung, das irdische Paradies zu finden. 
  • Jan lief und lief, den Weg Groot Loo entlang und geradewegs in die Wälder bei Gorp und Roovert hinein. Jan lief immer weiter, bis er sowohl den Weg als auch die Lerche aus dem Blick verloren hatte. Da gelangte er an die Paradiesbrücke. Hier plätscherte ein Bächlein, es gingen Tiere zur Tränke und überall wuchs und blühte es üppig. „Oh, ich glaube, ich habe es gefunden! Es ist hier so schön, das muss wohl das irdische Paradies sein“, rief Jan aus. 
  • Jan erkundete den Ort und staunte über die Kräuter und Gewächse, die hier gediehen: „Das sind nicht nur gemeine Kräuter, sondern Kräuter, die Menschen gesund machen können.“ Von diesen hatte er bisher nur in den Büchern gelesen. Jan pflückte einige der Kräuter und Samenkapseln und erblickte plötzlich die Lerche wieder. Wieder beschloss er, dem Vogel zu folgen, und gelangte so in die Dorfmitte von Hilvarenbeek, wo die Lerche hoch oben in den Kirchturm hineinflog.
  • Jan erstieg den Turm und als er oben angekommen war, fiel sein Blick auf die Statue des Heiligen Christophorus. Der Schutzheilige der Reisenden erstrahlte im Licht der Sonne. „Das muss ein Zeichen sein“, dachte Jan bei sich. „Ich muss auf Reisen gehen und Hilvarenbeek verlassen, wenn ich noch mehr lernen will.“ 
  • Gesagt, getan. Doch vor seiner Abreise pflanzte Jan noch einen Samen, genau in die Ortsmitte von Hilvarenbeek. „So kann niemand vergessen, dass ich hier einmal gelebt habe.“ Man muss heutzutage nicht lange suchen, um an dieser Stelle den wunderschönen jahrhundertealten Lindenbaum auf dem Vrijthof zu sehen. 

Endpunkt:

De Vrijthof
Hilvarenbeek
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Merkmale der Route

Landschaft
Wald
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