Jan van Gorp Rad- und Wandertouren | Sagen & Legenden

Entdecken Sie Jan van Gorps „Das irdische Paradies“ in Hilvarenbeek.

2 Stunden 5 Minuten 15,5 km


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Im 16. Jahrhundert wurde in Hilvarenbeek ein „Wunderkind“ geboren. Johannes Goropius Becanus, im Volksmund „Jan van Gorp“ genannt. Jan hatte eine enorme Sprachbegabung, eine phänomenale Intuition und ein umfangreiches Wissen über die Natur. Sein Wissen verband er mit einer hohen Empfindsamkeit und fand so – DAS PARADIES AUF ERDEN. Hier erfahren Sie mehr über Jan van Gorps Geschichte, lassen Sie sich auf eine Zeitreise mitnehmen.

Der Startpunkt der 10 km langen Radtour ist der große Dorfplatz De Vrijthof in Hilvarenbeek. Ein möglicher Rastpunkt unterwegs ist die Gasterij De Nieuwe Hoef, wo man sein Fahrrad abstellen und eine 5,5 km lange, idyllische Wanderung durchs Grüne machen kann.

Entdecken Sie die Geschichte von Jan van Gorp in Hilvarenbeek
Es war einmal im Jahre 1535, als Jan 14 Jahre alt war und auf die Lateinschule von Hilvarenbeek ging. An jenem Tag lernte er, was der Ausspruch „Paradies auf Erden“ bedeutete: ein paradiesischer Ort, sozusagen der Himmel auf Erden. Auf dem 
Heimweg dach…

Im 16. Jahrhundert wurde in Hilvarenbeek ein „Wunderkind“ geboren. Johannes Goropius Becanus, im Volksmund „Jan van Gorp“ genannt. Jan hatte eine enorme Sprachbegabung, eine phänomenale Intuition und ein umfangreiches Wissen über die Natur. Sein Wissen verband er mit einer hohen Empfindsamkeit und fand so – DAS PARADIES AUF ERDEN. Hier erfahren Sie mehr über Jan van Gorps Geschichte, lassen Sie sich auf eine Zeitreise mitnehmen.

Der Startpunkt der 10 km langen Radtour ist der große Dorfplatz De Vrijthof in Hilvarenbeek. Ein möglicher Rastpunkt unterwegs ist die Gasterij De Nieuwe Hoef, wo man sein Fahrrad abstellen und eine 5,5 km lange, idyllische Wanderung durchs Grüne machen kann.

Entdecken Sie die Geschichte von Jan van Gorp in Hilvarenbeek
Es war einmal im Jahre 1535, als Jan 14 Jahre alt war und auf die Lateinschule von Hilvarenbeek ging. An jenem Tag lernte er, was der Ausspruch „Paradies auf Erden“ bedeutete: ein paradiesischer Ort, sozusagen der Himmel auf Erden. Auf dem 
Heimweg dachte er bei sich: „Wenn ein solches Paradies auf Erden existiert, will ich es entdecken.“ Kurz darauf sah Jan eine Lerche, Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Er beschloss dem Vogel zu folgen in der Hoffnung, das irdische Paradies zu finden. 

Jan lief und lief, den Weg Groot Loo entlang und geradewegs in die Wälder bei Gorp und Roovert hinein. Jan lief immer weiter, bis er sowohl den Weg als auch die Lerche aus dem Blick verloren hatte. Da gelangte er an die Paradiesbrücke. Hier plätscherte ein Bächlein, es gingen Tiere zur Tränke und überall wuchs und blühte es üppig. „Oh, ich glaube, ich habe es gefunden! Es ist hier so schön, das muss wohl das irdische Paradies sein“, rief Jan aus. 

Jan erkundete den Ort und staunte über die Kräuter und Gewächse, die hier gediehen: „Das sind nicht nur gemeine Kräuter, sondern Kräuter, die Menschen gesund machen können.“ Von diesen hatte er bisher nur in den Büchern gelesen. Jan pflückte einige der Kräuter und Samenkapseln und erblickte plötzlich die Lerche wieder. Wieder beschloss er, dem Vogel zu folgen, und gelangte so in die Dorfmitte von Hilvarenbeek, wo die Lerche hoch oben in den Kirchturm hineinflog.

Jan erstieg den Turm und als er oben angekommen war, fiel sein Blick auf die Statue des Heiligen Christophorus. Der Schutzheilige der Reisenden erstrahlte im Licht der Sonne. „Das muss ein Zeichen sein“, dachte Jan bei sich. „Ich muss auf Reisen gehen und Hilvarenbeek verlassen, wenn ich noch mehr lernen will.“ 

Gesagt, getan. Doch vor seiner Abreise pflanzte Jan noch einen Samen, genau in die Ortsmitte von Hilvarenbeek. „So kann niemand vergessen, dass ich hier einmal gelebt habe.“ Man muss heutzutage nicht lange suchen, um an dieser Stelle den wunderschönen jahrhundertealten Lindenbaum auf dem Vrijthof zu sehen. 

Rast halten und entdecken

Eine tolle Radtour prägt sich umso mehr ins Gedächtnis, wenn man sich die lokalen Spezialitäten, Aktivitäten und Arrangements rechts und links der Strecke gönnt.

Informationen zu dieser Radtour
Die Radtour und Wandertour hat eine Länge von 15,5 Kilometern und orientiert sich am offiziellen Knotenpunktsystem des nationalen Radwegenetzes. So folgt man dem Streckenverlauf von Knotenpunkt zu Knotenpunkt. Zwischen den einzelnen Knotenpunkten weisen Pfeile in die jeweilige Richtung. 

Erleben Sie spannende regionale Geschichten in Brabant
In Nordbrabant sind alte Sagen und Legenden auch heute noch lebendig. Malerische Rad- und Wandertouren führen zu den wichtigsten Orten, an denen diese Geschichten zum Leben erwachen. Brechen Sie auf zu einer Entdeckungstour und erleben Sie hautnah die Geschichte des Jan van Gorp und seines „irdischen Paradieses“. 

  • Beschilderung

    Man kann problemlos der Beschilderung folgen und von einem nummerierten Knotenpunkt zum nächsten gehen.

    Man kann problemlos der Beschilderung folgen und von einem nummerierten Knotenpunkt zum nächsten gehen.

Tipps von Einheimischen

Kartenelemente überspringen

Das wirst du sehen

St.-Petrus-Kirche

Die Kirche des Heiligen Petrus stammt aus dem Jahr 990! Damals errichtete man hier aus Tuffstein ein kleines Kirchlein. Die heutige (gotische) Kirche und der Turm stammen aus ca. 1300.

St.-Petrus-Kirche
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Gerichtslinde

Die jahrhundertealte Gebodenlinde auf dem Dorfplatz De Vrijthof hat schon viel gesehen: Von Übeltätern, über die unter ihren Zweigen Recht gesprochen wurde, bis zu Kirmesgängern, die in Prunkwagen vorbeischaukelten.

Gerichtslinde
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Schlösschen Van Gorp

Dieses Jagdhaus trägt den Beinamen Schlösschen Van Gorp. Gebaut wurde es um das Jahr 1870. Im Vorgarten steht eine schöne Statue der Jagdgöttin Diana. 

Schlösschen Van Gorp
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Paradiesbrücke

Im malerischen Landschaftsschutzgebiet Landgoed Gorp en Roovert gibt es die sogenannte „Paradiesbrücke“: einer der vielen Verweise auf Jan van Gorp.

Paradiesbrücke

De Nieuwe Hoef

De Nieuwe Hoef

Gemälde „Das irdische Paradies“  (Reproduktion)

Im Gasthof De Nieuwe Hoef hängt eine Reproduktion des Gemäldes „Das irdische Paradies“. Das Original hängt im Beekse Turm.

Gemälde „Das irdische Paradies“  (Reproduktion)

Roovertsche Leij Brabanter Fahrradcafé

Das Tor zur Natur (Natuurpoort) und Restaurant De Roovertsche Leij ist der ultimative Startpunkt für Ausflüge ins Grüne.

Roovertsche Leij Roovertsche Leij

Roovertse Leij

Ein kleiner Fluss fließt aus Belgien in das Anwesen Gorp und Roovert und schlängelt sich noch völlig natürlich durch den Wald.

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Spielwald Roovertse Bergen mit Riesenbank

Am Roovertse Dijk findet man einem Kinderwald der besonderen Art: Hier dürfen Kinder alles tun, was man im Wald so machen kann, Hütten bauen, auf Bäume klettern und nach Herzenslust toben.

Spielwald Roovertse Bergen mit Riesenbank
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St.-Petrus-Kirche

Die Kirche des Heiligen Petrus stammt aus dem Jahr 990! Damals errichtete man hier aus Tuffstein ein kleines Kirchlein. Die heutige (gotische) Kirche und der Turm stammen aus ca. 1300.

St.-Petrus-Kirche
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Merkmale der Route

Landschaft
Wald
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