Wanderroute Die 9 Wunder von Oudenbosch

Erfahre auf dieser 2,5 km langen Route durch Oudenbosch anhand von neun bemerkenswerten „Wundern“ mehr über die Geschichte dieser Gegend.

(45 Minuten) 2.5 km

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Dieser 2,5 km lange Stadtspaziergang führt entlang der 9 Wunder von Oudenbosch mit römischer Imposanz. Startpunkt ist die beeindruckende Basilika. Dann geht es weiter zu den anderen verblüffenden Wunderwerken in Oudenbosch, die Willem Hellemons gerne präsentieren möchte. Erkunde den verborgenen Saint Louisplein, wo du dich auf dem Petersplatz im Vatikan wähnen wirst, oder genieße die prächtige Natur im Botanischen Garten Arboretum. Lerne mehr über die Stadt Oudenbosch und besuche die angeschlossenen Museen entlang der Route. Zum krönenden Abschluss des Stadtspaziergangs bietet sich ein Besuch eines gemütlichen Cafés oder Restaurants am Jan Gielenplein, am Markt oder am Jezuïetenplein an.

Über Oudenbosch und Umgebung
Hier liegt Geschichte in der Luft! Die riesige Basilika…

Dieser 2,5 km lange Stadtspaziergang führt entlang der 9 Wunder von Oudenbosch mit römischer Imposanz. Startpunkt ist die beeindruckende Basilika. Dann geht es weiter zu den anderen verblüffenden Wunderwerken in Oudenbosch, die Willem Hellemons gerne präsentieren möchte. Erkunde den verborgenen Saint Louisplein, wo du dich auf dem Petersplatz im Vatikan wähnen wirst, oder genieße die prächtige Natur im Botanischen Garten Arboretum. Lerne mehr über die Stadt Oudenbosch und besuche die angeschlossenen Museen entlang der Route. Zum krönenden Abschluss des Stadtspaziergangs bietet sich ein Besuch eines gemütlichen Cafés oder Restaurants am Jan Gielenplein, am Markt oder am Jezuïetenplein an.

Über Oudenbosch und Umgebung
Hier liegt Geschichte in der Luft! Die riesige Basilika mit ihrer Kuppel, der Platz, die Statuen ... Man wähnt sich hier im fernen Rom! Im kleinen Oudenbosch wurde groß gedacht und hart gearbeitet, aber auch gekämpft. Für Kirche und Papst, für eine solide Bildung und Armenfürsorge. Reichlich Geschichte findet sich aber auch in den umliegenden Dörfern Bosschenhoofd, Hoeven, Oud Gastel und Stampersgat. Du möchtest mehr erfahren? Hol dir Inspiration auf visithalderberge.com!

Knotenpunkte als Orientierungshilfe bei Ihrer Wanderung
Diese Wanderung wurde mithilfe des Wanderknotenpunkt-Netzwerks in Brabant zusammengestellt. Sie folgen der Route einfach vom einen zum anderen nummerierten Knotenpunkt. Zwischen den Knotenpunkten folgen Sie der Beschilderung des Knotenpunkt-Netzwerks. 

  • Beschilderung

    Man kann problemlos der Beschilderung folgen und von einem nummerierten Knotenpunkt zum nächsten gehen.

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Das wirst du sehen

Startpunkt:

Markt 57
4731HN Oudenbosch
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Dieses Kloster der Franziskanerinnen – eine Ordensgemeinschaft aus Roosendaal – wurde 1837 von Willem Hellemons, dem Pfarrer von Oudenbosch, gegründet.

Sint Anna Oudenbosch
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Die Geschichte von Oudenbosch ist eng mit dem Torfabbau verknüpft.

Hafen von Oudenbosch
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Diese Kirche der evangelischen Gemeinde Oudenbosch wurde 1819 errichtet.

Napoleonskerkje (Napoleonkirche)
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Ein Schulhof mit römischem Flair.

Saint-Louis Oudenbosch
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1890 wurde der Friedhof für die Mönche des Instituts Saint-Louis eröffnet.

Mönchsfriedhof
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Um 1830 wurde auf dem Marktplatz ein Lateinkolleg gegründet, das 1839 vom Vikariat Breda übernommen wurde.

Jesuitenkolleg
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1854 wird der Bahnhof von Oudenbosch eröffnet, der zweitälteste Bahnhof der Niederlande.

Bahnhofsgebäude Oudenbosch
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Auf dem St.-Anna-Friedhof (an der Franciscuslaan) erhält man einen Einblick ins Leben innerhalb der Ordensgemeinschaft.

Schwesternfriedhof
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Endpunkt:

Markt 57
4731HN Oudenbosch
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Routenbeschreibung

Startpunkt:

Markt 57
4731HN Oudenbosch
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„Eine eigene Pfarrgemeinde, ja, das klingt großartig. Sehr erfreut, mein Name ist Willem. Willem Hellemons. Ich komme gerade aus Rom, wo ich vier Jahre lang beim Zisterzienserorden gelernt habe. Und was ich dort sah, hat mein Herz höherschlagen lassen! Diese eigene Pfarrgemeinde soll Oudenbosch sein. Warum nicht? Schließlich führen alle Wege in dieses Dorf. Das zeigt die Geschichte. Wusstet ihr, dass Napoleon einmal mit der Kutsche hier ankam?“

Hellemons ist 32 Jahre alt, frisch gebackener Pfarrer von Oudenbosch und stolz wie Oskar. Er kennt Oudenbosch gut, denn sein Geburtsort Roosendaal liegt nur knapp 10 Kilometer südwestlich von Oudenbosch. An einem kalten Montagmorgen steht er vor dem Spiegel und legt zum ersten Mal seine schwarze Soutane an. Gewissenhaft knöpft er sein Hemd zu und fegt einen Fussel von der Brust. Mit zwei Fingern rückt er seinen weißen Kollar zurecht und krempelt die Ärmel hoch. An die Arbeit! Es gibt viel zu tun!

„Ich baue eine neue Kirche für dieses Dorf. Aber nicht irgendeine Kirche. Nein, diese Kirche soll eine überzeugende Nachbildung meines geliebten Petersdoms in Rom werden!“ Hellemons reibt sich die Hände. „     Eine große Kuppel mit einem schlichten neoklassizistischen Vestibül ... Ich sehe es schon vor mir“, murmelt er, während er tagträumend durch die Straßen von Oudenbosch spaziert.

Das Wohl von Oudenbosch liegt Hellemons am Herzen. Mit einer Kirche ist es hier nicht getan, da muss mehr her. „Oudenbosch war immer schon ein Ort der Händler und Unternehmer, und trotzdem haben die Menschen hier ein schweres Leben.“ Als er sich umsieht, denkt er bei sich: „Das muss sich ändern!“ Denn Hellemons weiß: Dieses Dorf hat viel mehr zu bieten. Seit der Elisabethenflut – einer enormen Überschwemmungskatastrophe vor über 600 Jahren – hat Oudenbosch eine strategisch günstige Lage auf der Schifffahrtsroute, mit einem Binnensee und einer Fähre zwischen den Orten Dordrecht und Oudenbosch. Brücken über die großen Flüsse gab es zu Hellemons‘ Zeiten noch nicht. „Sage ich doch: Alle Wege führen nach Oudenbosch. Auch übers Wasser.“

„Ausbildung und Erziehung: Das müssen wir den jungen Menschen bieten! Davon profitiert letztendlich das ganze Dorf.“ Und schon waren die Pläne für die Institute Saint Louis und Saint Anna geboren ... „Architektonisch verleihen wir dem Gebäude und dem zugehörigen Schulhof natürlich den typisch römischen Charme“, sinniert Hellemons weiter.

Hellemons ist sich bewusst, dass seine Pläne für katholische Schulbildung in Oudenbosch nicht neu sind. Etwa 10 Jahre vor seiner Anstellung als Pfarrer hatten die Jesuiten in Oudenbosch ein Lateinkolleg gegründet. Besonderes Detail: In dieser Jesuitenschule befand sich auch eine Sternwarte. „Es ist höchste Zeit, diesen fruchtbaren Nährboden für Bildung auf einfache Jungen und Männer auszudehnen.“

Große Pläne wachsen nicht über Nacht. Hellemons nimmt sich Zeit zum gründlichen Nachdenken und Beten. Manchmal tut er das auch drinnen, in der alten St.-Agatha-Kirche – seine „eigene“ Kirche befindet sich schließlich noch im Bau – oder im Pfarrhaus. Aber auch im Freien kann er seinen Gedanken freien Lauf lassen, beispielsweise im Pfarrgarten (am heutigen Jan Gielenplein) oder im Klostergarten der Brüder von Saint Louis (heute Arboretum). „Aber ich sitze auch gerne mal auf einer Bank mit Blick auf den Hafen. An diesem Ort kann ich den Unternehmergeist von Oudenbosch sehen, riechen, ja, sogar schmecken. Die alten Fassaden, die Torfkanäle, Handel, Fischerei, Zuckerrübenanbau und eine Bierbrauerei: Die Inspiration für neue Pläne liegt hier in der Luft!“

Gemeinsam mit Hellemons geht es einige Jahre vorwärts in der Geschichte. Die Pläne für seine Basilika schreiten voran und der Baubeginn ist fast in Sicht. Als Pfarrer ist er natürlich bei der feierlichen Eröffnung des neuen Bahnhofs anwesend. Dies ist der zweite Bahnhof in den Niederlanden, ausgewählt aufgrund der strategischen Lage von Oudenbosch zwischen Antwerpen und Rotterdam. „Auch die Eisenbahn führt jetzt nach Oudenbosch!“

Die Eröffnung eines eigenen Bahnhofs ist äußerst positiv. „Kinder aus dem ganzen Land kommen jetzt nach Oudenbosch, um die hervorragende Ausbildung in Saint Louis zu genießen.“ Das Institut wächst schnell und unzählige Kinder siedeln sich in Oudenbosch an. „Davon profitiert auch die lokale Wirtschaft“, stellt Hellemons zufrieden fest. Inzwischen gibt es in Oudenbosch auch eine Mädchenschule, die die Sint-Anna-Schwestern auf Drängen von Hellemons gegründet haben. Hellemons macht das Dorf außerdem zum niederländischen Standort für die Päpstlichen Zuaven. Diese Freiwilligenarmee im Dienst des Papstes waren damals Helden der katholischen Kirche. Sie versammelten sich in Oudenbosch, bevor sie in den Krieg zogen, um Hellemons‘ geliebten Kirchenstaat (der spätere Vatikanstaat) zu verteidigen.

Sein Lebenswerk – die Basilika St. Agatha und Barbara – konnte Hellemans jedoch nur vier Jahre genießen. Dann verstarb er. Oudenbosch hat mittlerweile zwei Friedhöfe für Ordensleute: einen für Mönche und einen für Nonnen. Hellemons‘ letzte Ruhestätte liegt auf dem alten Friedhof seiner Basilika – genau so, wie er es wohl gewollt hätte. Möchtest du Hellemons‘ Oudenbosch erkunden? Spaziere durch die Stadt und enthülle ihre Geschichte anhand von neun bemerkenswerten Wundern und sechs faszinierenden Sehenswürdigkeiten.

Endpunkt:

Markt 57
4731HN Oudenbosch
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Merkmale der Route

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