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Schon seit Generationen macht in der Region De Langstraat die Geschichte von der Bande „Bende van de Witte Veer“ (Bande der Weißen Feder) die Runde. Erleben Sie diese Radwanderung, die ganz im Zeichen dieser Sage steht. Ein fantastisches Abenteuer in der Nähe des Freizeitparks Efteling und des Nationalparks De Loonse und Drunense Duinen!
Die Radwanderung „Bende van de Witte Veer“ ist eine spannende, 43 Kilometer lange Fahrradroute in der Brabanter Region De Langstraat. Diese Radtour führt Sie an Orten entlang, an denen die Mitglieder der Bande ihre Spuren hinterlassen haben, zum Beispiel zum Schloss Het Witte Kasteel in Loond op Zand. Auch der wundervolle Nationalpark De Loonse en Drunense Duinen liegt an dieser Route.
Die Geschichte der Bende van de Witte Veer
Nordbrabant, etwa …
Schon seit Generationen macht in der Region De Langstraat die Geschichte von der Bande „Bende van de Witte Veer“ (Bande der Weißen Feder) die Runde. Erleben Sie diese Radwanderung, die ganz im Zeichen dieser Sage steht. Ein fantastisches Abenteuer in der Nähe des Freizeitparks Efteling und des Nationalparks De Loonse und Drunense Duinen!
Die Radwanderung „Bende van de Witte Veer“ ist eine spannende, 43 Kilometer lange Fahrradroute in der Brabanter Region De Langstraat. Diese Radtour führt Sie an Orten entlang, an denen die Mitglieder der Bande ihre Spuren hinterlassen haben, zum Beispiel zum Schloss Het Witte Kasteel in Loond op Zand. Auch der wundervolle Nationalpark De Loonse en Drunense Duinen liegt an dieser Route.
Die Geschichte der Bende van de Witte Veer
Nordbrabant, etwa 1720. Schon seit Jahren leidet die Bevölkerung unter dem Joch der spanischen und französischen Besatzungstruppen. Überleben ist das Einzige, was zählt. Eine Gruppe von „Heiden“, „Landstreichern“ und „Deserteuren“ bildet eine außer Rand und Band geratene Bande, die sich als Schrecken der Region entpuppt. Bauernhöfe und Landhäuser fallen ihren Raubzügen zum Opfer. Die gestohlenen Waren und das ergaunerte Vieh verkaufen sie an Hehler aus der Umgebung, im Gegenzug bekommen sie Kleidung, Essen und Waffen. Tief im undurchdringbaren Gebiet zwischen Loon op Zand und
’s-Gravenmoer, das damals nahe an der Grenze zur Grafschaft Holland lag, versteckt die Bande sich in einem Lager. Der Berüchtigste und Gerissenste von ihnen allen ist der Bandenchef „Swarte Johannes“ (Schwarzer Johannes). Niemand weiß, wie er wirklich aussieht, denn Swarte Johannes ist ein wahrer Meister der Verkleidung. Einzig die weiße Feder auf seinem Hut weist darauf hin, dass er zur „Bende van de Witte Veer“ (Bande der Weißen Feder) gehört.
Das Bandenmitglied Blommerantje ist bis über beide Ohren in Swarte Johannes verliebt. Dieser ist jedoch mit einer anderen Frau verheiratet und Blommerantje ist zu ihrem Ärger lediglich sein „Liebchen“. Heimlich fertigt sie einen Kopf aus Sandstein von Swarte Johannes an, den sie Tag und Nacht bei sich trägt, wenn er mal wieder bei seiner Frau oder auf einem Raubzug ist. Dieser Kopf schmückt heute die Fassade des Bauernhofs Ravenbosch Hoeve (1). Wie er dorthin gekommen ist, erfahren Sie während dieser Radwanderung.
Die Bande begeht immer schlimmere Verbrechen. Der ehrgeizige Drost (damals ein Verwaltungsbeamter) Otto Juyn wird in das Gebiet entsandt, um für Ordnung zu sorgen. Er beginnt eine schonungslose Hetzjagd auf die Bandenmitglieder und Hehler. Mit seinen Truppen hebt er das Lager aus. Swarte Johannes kann fliehen, die zurückgebliebenen Mitglieder der Bande, unter denen sich auch Blommerantje befindet, landen im Gefängnis. Sie werden unsanft vernommen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, und die meisten von ihnen enden am Galgen. Der gerissene Swarte Johannes entzieht sich seiner Festnahme, indem er immer wieder für eine Weile über die Grenze in die Grafschaft Holland verschwindet. Er weiß, dass Otto Juyn ihm dort nichts anhaben kann. Bis er eines Nachts einen gewaltigen Fehler macht. Es ist stockdunkel, als Swarte Johannes ein Schwein stiehlt und es auf ein Boot lädt, um den Bach Donge (2) zu überqueren. Aber das Schwein schreit wie am Spieß. Otto Juyn und seine Männer folgen den grellen Jammerlauten und warten mucksmäuschenstill beim Grenzpfahl (3) am Ufer. Sobald das Boot in Brabant an Land kommt, nehmen sie Swarte Johannes fest.
Wegen der weißen Feder auf dem Hut vermutet Otto Juyn, dass es sich um ein Mitglied der Bande handelt. Er kann es jedoch nicht beweisen. Swarte Johannes behauptet, er habe das Schwein gewonnen. In seinem Rucksack finden sie ein Brecheisen und eine Pistole, aber laut Swarte Johannes handelt es sich dabei um ein Geschenk des Schmids Adriaan Coenen aus Dongen. Otto Juyn geht zu Adriaan Coenen, der bestätigt, dass er das Brecheisen und die Pistole tatsächlich einem unbekannten Mann geschenkt hat. Der Drost findet diese Geschichte merkwürdig. Als seine Männer das Haus des Schmids durchsuchen, finden sie allerlei gestohlene Sachen. Das Diebesgut wird in der Kirche von Dongen (4) aufbewahrt und der Schmid kommt hinter Schloss und Riegel. Schließlich wird er als Hehler gehängt. Swarte Johannes verschwindet im Kerker des weißen Schlosses „Het Witte Kasteel“ (6), wo er ein Jahr lang gewaltsam verhört wird. Er erzählt viele Lügen und kleine Bruchstücke Wahrheit. Otto Juyn hat jedoch keinen handfesten Beweis dafür, dass er der „Bende van de Witte Veer“ angehört. Die Freilassung droht.
Als Blommerantje ins Schloss „Het Witte Kasteel“ verlegt wird, erkennt sie die Stimme von Swarte Johannes. Verbittert, weil sie für ihn niemals an erster Stelle kam, wittert Blommerantje ihre Chance auf Rache. Als Gegenleistung für ihre eigene Freilassung bietet sie Otto Juyn den Kopf aus Sandstein an: „Wenn der Mann, den Sie da drin gefangen halten, genauso aussieht wie dieser Kopf, dann haben Sie Swarte Johannes erwischt.“ So kommt Blommerantje auf freien Fuß. Swarte Johannes gesteht schließlich sechzig Straftaten. Er endet am Galgen und sein Leichnam wird nach Galgeneind (7) gebracht. Das ist das Ende der größten Bande, die Brabant je erlebt hat. Otto Juyn schenkt dem Bauern, dem das Schwein gestohlen wurde, den Kopf aus Sandstein. Schließlich ist es dem Schwein zu verdanken, dass Swarte Johannes das Handwerk gelegt werden konnte. Und so kam der Kopf auf die Fassade des Bauernhofs Ravenbosch Hoeve (1).
Aber die Geschichten machen nach wie vor die Runde, sie sind zur Erinnerung geworden. Und so wird ein jeder, der das Gebiet betritt, die Geschichte der „Bende van de Witte Veer“ hören. Man munkelt, dass die Geister von Swarte Johannes, Blommerantje, Lucretia de Heydinne, Capiteyn (Kapitän) Alewijn Aertappel und Luytenant (Leutnant) Peldertje hier noch immer herumspuken. Und wenn Sie auf der Route eine weiße Feder finden... kann es durchaus sein, dass sie ganz in der Nähe waren.
Informationen über die Radwanderung
Diese Radwanderung hat eine Länge von 43 Kilometern und verläuft über die offiziellen Fahrrad-Knotenpunkte. Die Fahrradroute beginnt und endet bei De Zwammenberg (Zijstraat 20, De Moer). Dort können Sie nicht nur parken, sondern auch das gastronomische Angebot nutzen.
Sie möchten die Bandenmitglieder kennenlernen?
Entlang der Route erwarten Sie gastfreundliche Orte, an denen Sie spezielle Produkte genießen und Aktivitäten erleben können, denen die Sage der Bende van de Witte Veer als Inspirationsquelle diente. Wie wäre es mit einem Spezialbier, das nach den Bandenmitgliedern benannt wurde, einer köstlichen Henkersmahlzeit, Führungen oder Workshops, bei denen Sie Schreibfedern machen können? Nähere Informationen finden Sie auf bendevandewitteveer.nl
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