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Radroute „Der verfluchte Brief“

Wer schafft es, den Brief zu packen? Der Postkutscher? Das böse Namenlose? … Oder du? Die Antwort liegt auf der Strecke versteckt...

1 Stunde 30 Minuten 18 km


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Die Natur rund um den Freizeitpark Efteling ist mindestens so märchenhaft wie der Park selbst und lässt sich hervorragend auf zwei Rädern erkunden. Diese Route beginnt im lebhaften Zentrum von Kaatsheuvel. Von dort geht es weiter Richtung Nationalpark Loonse en Drunense Duinen, durch ausgedehnte Wälder und beeindruckende Sandflächen. Am Restaurant Bosch & Duin lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp. Von hier aus führt ein etwa 1 Kilometer langer Fußweg zum Aussichtspunkt, der mit einem atemberaubenden Blick über die Flugsandebenen belohnt. Ein absolutes Highlight der Tour! In Loon op Zand laden gemütliche Cafés und Restaurants zu Kaffee oder einem köstlichen Mittagessen ein. Auf dem Rückweg, kurz vor Knotenpunkt 11, führt links ein Wanderweg durch eine imposante Allee. Steig hier vom Rad und genieße den Schlussakkord dieser märchenhaften Radtour!

Die Geschichte der Postkutscher
Der Postkutscher ist in de…

Die Natur rund um den Freizeitpark Efteling ist mindestens so märchenhaft wie der Park selbst und lässt sich hervorragend auf zwei Rädern erkunden. Diese Route beginnt im lebhaften Zentrum von Kaatsheuvel. Von dort geht es weiter Richtung Nationalpark Loonse en Drunense Duinen, durch ausgedehnte Wälder und beeindruckende Sandflächen. Am Restaurant Bosch & Duin lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp. Von hier aus führt ein etwa 1 Kilometer langer Fußweg zum Aussichtspunkt, der mit einem atemberaubenden Blick über die Flugsandebenen belohnt. Ein absolutes Highlight der Tour! In Loon op Zand laden gemütliche Cafés und Restaurants zu Kaffee oder einem köstlichen Mittagessen ein. Auf dem Rückweg, kurz vor Knotenpunkt 11, führt links ein Wanderweg durch eine imposante Allee. Steig hier vom Rad und genieße den Schlussakkord dieser märchenhaften Radtour!

Die Geschichte der Postkutscher
Der Postkutscher ist in der ganzen Gegend bekannt und kennt selbst auch jeden. Pflichtbewusst wie er ist, hat er noch nie gegen den Ehrenkodex der Briefträger verstoßen: Jeder ihm anvertraute Brief wird zuverlässig zugestellt.

Tag für Tag lenkt der Postkutscher seine Kutsche durch die Dörfer und lässt seine Pferde am Kutschenhaus des Weißen Schlosses trinken. Eines Tages begegnet ihm vor dem Schloss die junge Baronin. Als sie zu singen beginnt, ist er sofort verzaubert. Ihre Stimme ist so betörend, dass ihm der Atem stockt. Freudestrahlend erzählt sie ihm, dass sie für den Musikwettbewerb der Abtei von Capelle in Kaatsheuvel ausgewählt wurde. Es gibt nur ein Problem: Die Partitur ihres Gesangssolos ist immer noch nicht angekommen!

Der Postkutscher wird schlagartig unruhig. Einige Tage zuvor hatte ihm eine geheimnisvolle schwarze Gestalt einen Brief gegeben, den er einem berühmten Musiker überbringen sollte. Nach der Zustellung riss der Musiker den Brief freudig auf. Doch was er darin las, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren ... Kaum hörbar las er vor: „Wer diese Partitur sieht, ist auf ewig verdammt. Das ist der Danse Macabre, der Totentanz!“

10. Oktober 1876. Im Dorf bereitet der Postkutscher seine Kutsche für seine tägliche Runde vor. Er spannt seine Pferde an: Weißhuf, weiß wie Schnee, und Schattenwind, schwarz wie die Nacht. Schattenwind wirft nervös den Kopf hin und her. Noch bevor der Postkutscher auf den Bock steigen kann, taucht die schwarze Gestalt erneut auf. Mit einem weiteren Brief in der Hand … Der Postkutscher erstarrt. Er weiß: Wenn er diesen Brief annimmt, muss er ihn auch zustellen. Aber dieses Mal zögert er. Die Gestalt kommt näher ... Zwei Augen – eines gelb und eines blau – blitzen auf.

Voller Angst saust der Postkutscher mit seiner Kutsche aus dem Dorf, vorbei an Weiden voller unruhig wiehernder Pferden. Schattenwind zieht die Kutsche nach links und Weißhuf zieht nach rechts. Die Kutsche schwankt und landet fast im Moor.

An einer Kreuzung springt plötzlich eine kleine schwarze Katze vor die Kutsche. Ein gelbes und ein blaues Auge blitzen auf. Die Pferde schrecken auf, aber das Bellen streunender Hunde verjagt die unheimliche Katze. Die Postkutsche rast über den Feldweg weiter. Schattenwind zieht die Kutsche zu weit nach links und sie landen fast im Flugsand. Doch Weißhuf reißt die Kutsche zurück auf den Pfad.

An der nächsten Kreuzung springt die schwarze Katze erneut vor die Kutsche; fauchend, mit gekrümmtem Rücken und aufgestelltem Fell. Wieder gelingt es Weißhuf gerade noch, die Kutsche nach rechts zu ziehen.

Wenig später hält der Postkutscher an einer Herberge, um seine Pferde trinken zu lassen. Nur einen kurzen Augenblick ist er unaufmerksam, und den nutzt die Katze aus. Sie schleicht sich an, einen Brief zwischen den Zähnen, und legt ihn auf den Bock der Kutsche. Als sich der Postkutscher umdreht, erkennt er sofort den Namen der Empfängerin auf dem Umschlag: die junge Baronin. Seine heimliche Geliebte. Sein Herz bleibt stehen. Der Ehrenkodex der Postkutscher verlangt, dass er diesen Brief zustellen muss. Sofort. Und so lenkt er die Kutsche zum Weißen Schloss.

Als er das Schloss fast erreicht hat, sieht er die junge Baronin. Sie sitzt auf der weißen Bank vor dem Kutscherhaus und wartet auf den Brief. Sie beginnt zu singen, und das Herz des Kutschers bricht. Um jeden Preis will er seine heimliche Geliebte schützen. Die junge Baronin darf diesen Brief niemals in die Hände bekommen! Gegen alle Prinzipien trifft er eine Entscheidung: Dieses eine Mal will er den Ehrenkodex brechen. Er flieht mit der Kutsche. Immer schneller rast er dahin, entlang der Loonse Wissel.

Plötzlich zieht Schattenwind nach links, einen Waldweg hinauf. Dieser führt in Richtung der Abtei von Capelle in Kaatsheuvel. Der Kutscher verliert die Kontrolle. Seine Kutsche rast in Schlangenlinien zwischen den Bäumen hindurch, schneller und immer schneller.

An einer Kreuzung im Wald springt plötzlich die schwarze Gestalt vor die Kutsche. Und wieder blitzen ein blaues und ein gelbes Auge auf. Das böse Namenlose! Schattenwind bäumt sich auf, aber Weißhuf will umkehren. Doch es ist zu spät. Die Postkutsche kracht gegen einen Baum und Briefe wirbeln in alle Richtungen davon. Der Postkutscher schwingt sich auf Weißhuf, um die Briefe einzusammeln – vor allem den einen Brief, der für die Baronin bestimmt ist. Auch das böse Namenlose springt auf Schattenwind, um sich diesen Brief zu schnappen ...

Wer schafft es, den Brief zu packen? Der Postkutscher? Das böse Namenlose? … Oder du? Die Antwort liegt auf der Strecke versteckt. Aber Vorsicht: Ein einziger Blick auf die Partitur genügt und du bist auf ewig verloren ...

Praktische Informationen
Möchten Sie auch den Park besuchen? Als Gast des Efteling können Sie den kostenlosen Fahrradabstellplatz auf der rechten Seite des Haupteingangs nutzen. Um dorthin zu gelangen, fahren Sie von der Europalaan aus auf die Kinkenpolder.

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Diese Radroute wurde von Brabant Partners im Auftrag von Efteling entwickelt, in enger Zusammenarbeit mit Storytelling-Experten der Breda University of Applied Sciences.

  • Beschilderung der Fahrradroute

    Folgen Sie den weiß-grünen Wegweisern von Knotenpunkt zu Knotenpunkt und radeln Sie die Route entlang.

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