Food is fictie

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Was auf den Teller kommt, verführt uns mit schönen Bildern und schönen Geschichten. Weil Herstellung und Verzehr heute jedoch weit auseinander liegen, erhält die Arbeit von Food-Designern immer mehr Gewicht. Ihre ansprechenden Arrangements und verlockenden Begleittexte trösten uns Verbraucher über die Herkunft unserer Nahrungsmittel hinweg.

 Die Ausstellung Food is fictie verschafft anhand vieler Entwürfe Einblicke in die Rolle, die das Food-Design in der Lebensmittelindustrie spielt. Sie zeigt, was mit der Präsentation von Nahrungsmitteln und den dazugehörigen Geschichten bezweckt werden soll. In Food is Fictie werden höchst unterschiedliche Designs ausgestellt: Von den ältesten Reklamefilmchen, Verpackungen des Schokoladenfabrikants Droste mit Kultstatus und den ersten exotischen Produkten über kulinarisches Science Fiction in der Fernsehserie Star Trek, traditionell hergestellte Lebensmittelimitate aus Japan bis zur Kunst des Food-Bloggens.

 Die erst…

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Was auf den Teller kommt, verführt uns mit schönen Bildern und schönen Geschichten. Weil Herstellung und Verzehr heute jedoch weit auseinander liegen, erhält die Arbeit von Food-Designern immer mehr Gewicht. Ihre ansprechenden Arrangements und verlockenden Begleittexte trösten uns Verbraucher über die Herkunft unserer Nahrungsmittel hinweg.

 Die Ausstellung Food is fictie verschafft anhand vieler Entwürfe Einblicke in die Rolle, die das Food-Design in der Lebensmittelindustrie spielt. Sie zeigt, was mit der Präsentation von Nahrungsmitteln und den dazugehörigen Geschichten bezweckt werden soll. In Food is Fictie werden höchst unterschiedliche Designs ausgestellt: Von den ältesten Reklamefilmchen, Verpackungen des Schokoladenfabrikants Droste mit Kultstatus und den ersten exotischen Produkten über kulinarisches Science Fiction in der Fernsehserie Star Trek, traditionell hergestellte Lebensmittelimitate aus Japan bis zur Kunst des Food-Bloggens.

 Die ersten kleinen Konservenfabriken des 19. Jahrhunderts wuchsen zu den multinationalen Konzernen von heute heran. Dieser Entwicklung ist es geschuldet, dass sich Verbraucher heute mehr und mehr von dem, was sie essen, entfremdet haben. Wo unsere Nahrung herkommt, wissen wir häufig gar nicht mehr. Gleichzeitig fordern wir, dass Lebensmittelprodukte unverfälscht, gesund und nachhaltig sein sollen. Food-Designer arbeiten im Spannungsfeld der gegenseitigen Abhängigkeit von Verbrauchern und Lebensmittelproduzenten und inmitten aufeinander prallender Interessen und Ideologien. Als Vermittler suchen sie nach Strategien, mit denen die Kluft zwischen den Parteien überbrückt und die Verfremdung erträglich gemacht werden können. Mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf die Zukunft oder einem nostalgischen Rückblick in eine idealisierte Vergangenheit erzeugen Foodstylisten und Hersteller Illusionen und Traumbilder und verpacken sie Lebensmittel in wohlig-vertraute oder zukunftsweisende Geschichten.

Die Ausstellung Food is fictie zeigt anhand verschiedener Themen, mit welchen Mitteln uns Designer im Laufe der Zeit eine bessere Welt versprochen haben. Die Bandbreite reicht dabei von den ersten Reklamefilmchen für den Kakao der Firma Van Houten bis zu Hochglanz-Marketingstrategien: Verführung und Verzehrbares gehen Hand in Hand.

  • Mit Lebensmittelimitaten demonstriert der Hersteller das ideale Aussehen seiner Produkte. Häufig sehen diese dann schöner aus als das tatsächliche Produkt. In Japan ist das Nachahmen von Lebensmitteln zur wahren Kunstform geworden.
  • Der Verzehr von Speisen, ob allein oder in Gesellschaft, erhält stets häufiger einen Unterhaltungscharakter. Die Gastronomie unserer Zeit hat sich darauf mit großer Virtuosität eingestellt. Man denke nur an die Inszenierungen, mit denen Restaurants ihren Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten versuchen.
  • Unser Umgang mit unserer Nahrung ist durch eine Vielzahl von Handlungen und Bildern gekennzeichnet, die teilweise verblüffende Bedeutungshintergründe durchschimmern lassen.

Food is fictie zeigt eine bunte Vielfalt historischer und zeitgenössischer Produkte, Fotografien und Filmfragmente. Dabei bildet die Ausstellung den inhaltlichen Startpunkt für eine Veranstaltungsreihe mit Workshops, Lesungen und anderen Events, die Geschichten über unsere Nahrung erzählen.

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